Fitness Bikes und Crossbikes

Ist nicht eigentlich jedes Fahrrad ein Fitnessbike? Selbst wenn du dein Fahrrad nur für den täglichen Weg ins Büro nutzt, steigst schließlich auf ein Sportgerät und bewegst dich an der frischen Luft… klingt doch sehr nach Fitness, oder?! Was kann ein Fitnessbike also besser als andere Zweiräder? Wir stellen dir hier die sportlichen, leichten Allrounder vor und verraten dir, wann ein Fitnessbike oder Crossbike das perfekte Fahrzeug für dich ist.

Training und Alltag, Stadt oder Offroad – ein Fitnessbike ist ein echter Allrounder

Leicht, schnell, sparsam ausgestattet. Klingt doch schon mal nicht schlecht oder? Aber was genau ein Fitnessbike ist, lässt sich wohl am besten in Vergleich zu anderen Fahrrädern erklären. Und was ist dann bitte ein Crossbike? Und warum sind beide durch den Siegeszug der Gravelbikes etwas in Vergessenheit geraten – und das völlig zu Unrecht? Sehen wir uns die schicken Flitzer doch einfach genauer an! Fälschlicherweise wird das Crossbike übrigens gerne mit dem Cyclocoss Bike in einen Topf geworfen, mehr dazu findest du etwas weiter unten.

 

Die Abkürzung:

Das ist ein Fitness Bike – Wissenswertes rund ums Fitness Bike oder Crossbike

Ein Fitnessbike findest du auch häufig unter der Bezeichnung Crossbike, ganz identisch sind die beiden Fahrradarten aber meist nicht. Zur besseren Orientierung beschreiben wir dir das Fitnessbike zunächst im Vergleich zu anderen Fahrrädern. Danach beleuchten wir die wichtigsten Eigenschaften des praktischen Allrounders genauer. 

Was ist der Unterschied zwischen Fitness Bikes und anderen Fahrradarten?

In anderen Sparten ist dieser Abschnitt weiter unten in der Kaufberatung zu finden. Da Fitnessbikes aber manchmal wirklich schwierig von anderen Fahrrädern abzugrenzen sind, fangen wir ausnahmsweise mit dieser Frage an.

Fitnessbike vs. Mountainbike vs. Rennrad

Ein Fitnessbike ist ziemlich dicht dran am einem Mountainbike Hardtail und am klassischen Racer, mehr oder weniger ist es ein Mix aus beidem. Eigentlich ist ein Fitnessbike ein geländegängig gemachtes Rennrad. Für den Laien ist diese Abstammung allerdings schwer zu erkennen, denn es bekommt statt dem verräterischen Rennradlenker (oder Dropbar) einen geraden Lenker (oder ein Flatbar) mit auf den Fahrradweg. Hier sind die Fahrradarten im direkten Vergleich:

 

Fitnessbike

Mountainbike Hardtail

Rennrad

 

aufrechte, rückenfreundliche Sitzhaltung

 

sportliche Sitzhaltung

 

tiefe, langgestreckte Sitzhaltung

 

Bereifung für moderates Gelände geeignet

 

breite, griffige Geländebereifung

 

super-schmale, schnelle Bereifung

 

leicht

 

relativ schwer

 

ultra-leicht

 

Fokus auf Geschwindigkeit im Gelände

 

Fokus auf offroad

 

Fokus auf Geschwindigkeit

 

keine Federung

 

gut gefedert, Federgabel

 

besonders steif und effizient

 

je nach Modell Trekkingschaltungen, kleinere MTB-Schaltungen oder Gravel-spezifische Schaltungen

 

Mountainbike-Schaltgruppen mit großer Bandbreite, heute häufig 1x-Schaltungen

 

typische Rennradschaltgruppen

 

Flatbar

 

Flatbar (meist sehr breit)

 

Dropbar

 

Eignet sich für schnelle, ausdauernde Trainingsfahrten ebenso wie für genussvolle Runden, eine alltagstaugliche Ausstattung muss nachgerüstet werden, eine Touren-Ausstattung ebenfalls, fährt auf Asphalt und im Gelände

Eignet sich für Offroad-Abenteuer

Eignet sich für Top-Speed auf glattem Untergrund

Ist ein Fitnessbike immer ein Crossbike?

Eine haarscharfe Definition, die für alle Zeiten zwischen Fitnessbikes und Crossbikes unterscheidet, gibt es nicht. Oft überschneiden sich die Eigenschaften der beiden Fahrradarten mehr oder weniger. Generell ist ein Fitnessbike oder Crossbike ein perfektes Trainingsgerät und gleichzeitig ein günstiges Alltagsfahrrad. Es ist in moderatem Gelände durchaus brauchbar, außerdem punktet es mit wenig Gewicht. In jeder der beiden Ausrichtungen bekommst du ein performance-orientiertes Fahrrad, ein echtes Sportgerät also, keinen gemütlichen Cruiser.

Oft hängt die genaue Interpretation der Bikes ganz einfach vom Hersteller ab oder die beiden Begriffe Crossbike und Fitnessbike werden gleichgesetzt. Mit jedem neuen Modelljahr verschieben sich die Eigenschaften gerne in die eine oder andere Richtung. Daher ist folgende Liste auch nicht in Stein gemeißelt und die Eigenschaften gelten nicht für alle Hersteller, Modelle und Jahrgänge.

Das Fitnessbike

  • dicht dran am Rennrad, daher recht straßenorientiert
  • bringt eine Rennrad-Schaltgruppe oder Trekkinggruppe mit
  • die Geometrie orientiert sich am Rennrad, ist aber deutlich „entschärft“
  • schmale, schnelle Bereifung
  • eher filigran
  • wenig Reifenprofil
  • wenig Ausstattung, leicht und günstig

Das Crossbike

  • ein guter Mix aus offroad und Straßentauglichkeit
  • evtl. mit einer kleineren MTB-Schaltgruppe ausgestattet
  • breitere Bereifung
  • gröberes Reifenprofil
  • etwas schwerer und robuster
  • stabil genug für Fahrten auf unebenem Untergrund
  • wenig Ausstattung

Fitnessbike – Fixie/ Singlespeed

Auch bei unseren Fixies und Singlespeed-Bikes kannst du lesen, dass du hier ein Fahrrad mit sehr reduzierter Ausstattung kaufst. Allerdings sind diese Bikes reduziert auf das Nötigste für Stadtfahrten. Ein Fitnessbike bringt die Minimalausstattung für Geländefahrten mit, das ist ein Unterschied! In der Stadt und auf asphaltierten Straßen kommst du auch ohne eine Gangschaltung und ohne eine potente Bremsanlage zurecht. Im Gelände ist beides absolut unverzichtbar, daher hat ein Fitnessbikes diese Komponenten mit an Bord.

Warum kannst du nicht einfach ein Citybike, Gravelbike oder ein Trekkingrad kaufen?

Auf einem Citybike oder einem Trekkingrad sitzt du wahrscheinlich noch eine Spur aufrechter als auf einem Fitnessbike. Der wesentliche Unterschied zwischen diesen Fahrrädern und einem Fitnessbike ist die Ausstattung. An Bikes für die Stadt und Biketrekking ist meist alles verbaut, was der Fahrradanbauteile-Markt hergibt: Lichter, Schutzbleche und Gepäckträger sind vorhanden. Sie sind daher deutlich schwerer und auch schwerfälliger. Am Fitnessbike findest du nur die Anschraub-Ösen und kannst Stück für Stück selbst entscheiden, was mitkommen darf. 

Eigentlich waren Fitnessbikes der Vorgänger der momentan absolut angesagten Gravel Bikes. Beide nutzen Rennrad-Rahmen, verliehen ihnen aber mit einer breiteren Bereifung und einer entsprechenden Gangschaltung ein deutlich vielfältigeres Einsatzgebiet. Der signifikanteste Unterschied ist nach wie vor das Dropbar. Ein Gravelbike hat zusätzlich zum Rennradlenker oft die gesamte Touren-Ausstattung ebenfalls meist ab Werk dabei. 

> Hier kannst du Fitnessbikes mit Citybikes, Trekkingrädern und Gravelbikes vergleichen.

Ein Crossbike sollte nicht mit einem Cyclocrosser verwechselt werden! 

Ein Cyclocrossbike ist ein geländegängig ausgestattetes Rennrad, es ist für Cyclocross-Rennen optimiert. Es hat eine aggressive Geometrie und liefert Vortrieb pur, so ist es für hohe Geschwindigkeiten bei kurzen Rennen auf unbefestigtem Untergrund bestens geeignet. Für alles andere, also Alltagsfahrten, Touren oder Ausdauertraining ist es eher nicht gedacht.

> Zum Vergleich geht es hier zu unseren Cyclocrossern.

Bitte auch nicht verwechseln: Fitnessbike ≠ Fitnessbike!

Es kommt darauf an, wo du unterwegs bist, aber auf vielen Fahrradseiten oder in Fahrrad-Onlineshops werden nicht die schnellen, minimal ausgestatteten Fahrräder als Fitnessbikes bezeichnet, von denen wir hier reden! Häufig werden Fahrrad-Indoor-Trainer ebenfalls Fitnessbikes genannt! Vor allem wenn es sich um ein Ergometer handelt, das nicht dein Fahrrad zum Trainingsgerät für drinnen macht, sondern das einen eigenen Sattel und Griffe hat, einen klassischen Fahrradtrainer eben, ist hier gerne auch von einem Fitnessbike die Rede. 

Die Ausstattung eines Fitnessbikes

  • Schaltgruppen für Fitnessbikes

Damit Crossbikes auch auf Forstwegen oder Feldwegen gut zurechtkommen, gibt es am manchen Modellen geländegängige Schaltungen aus dem MTB-Bereich. Wenn du ein schnelles Fitnessbike kaufst, das sich stark am Rennrad orientiert, wird allerdings eher eine Rennradgruppe montiert sein. Die Bandbreite der verfügbaren Schaltungen ist so in dieser Sparte besonders groß. Nabenschaltungen gibt es keine, dafür die die Ausrichtung der Bikes eindeutig zu sportlich, aber du hast die Wahl zwischen Modellen mit breitgefächerten 3-fach-Schaltungen, die aus dem Trekkingbereich stammen, geschwindigkeits-orientierten Rennradgruppen (gelegentlich mit Kompakt-Kurbeln) und MTB-Gruppen, die sich vor allem durch eine große Übersetzungsbandbreite auszeichnen. 

Welche davon die richtige Schaltung ist, findest du ganz einfach heraus, wenn du dir überlegst, was du mit deinem Fahrrad vorhast. Für Trainingsrunden, Tourenfahrer und Berufspendler ist eine Trekkingschaltung bestens geeignet. Wenn du eher unbefestigtes Gelände und Steigungen/Gefälle unter die Räder nimmst, solltest du nach einem Bike mit MTB-Gruppe Ausschau halten. Wenn du flotte Ausfahrten auf Teer unternimmst, ist ein Fitnessbike, das nahe am Rennrad ist, die beste Wahl. 

  • Bremsen für Fitnessbikes

Als geländegängige Sport-Bikes haben Fitnessbikes meistens Scheibenbremsen. Die hohe Bremswirkung schadet auf keinen Fall, egal, ob du im Gelände unterwegs bist, oder mit einem rennorientierten Fitnessbike besonders schnell wirst. An günstigeren Fahrrädern sind mechanische Scheibenbremsen verbaut, teurere Modelle haben meist hydraulische Discs. Hier ist die Bremskraft noch besser, das bedeutet, dass du mit weniger Handkraft mehr Verzögerung erreichen kannst.

  • der Rahmen

Viele Hersteller verwenden für ihre Fitnessbikes Rahmen aus anderen Bereichen. Ein Trekkingbike wird mit abgespeckter Ausstattung und schnellerer Bereifung zum Fitnessbike. Ein Rennrad wird mit breiteren Reifen, Flatbar und weniger Reach bequemer, vielseitiger und ebenfalls zum Fitnessbike. Selbst ein Hardtail Mountainbike kann mit schmaler Bereifung als Crossbike durchgehen. Besonders leicht und einfach zu handhaben wird dein Fahrrad, wenn du dir einen Rahmen aus Carbon gönnst. Dann ist das Fahrrad sehr leicht, es fährt und beschleunigt leichter, und lässt sich kinderleicht anheben. 

Da Fitnessbikes einen sportlichen Charakter haben, bauen sie in der Regel auf einem Diamantrahmen auf, Versionen für Herren oder spezielle Damenräder gibt es nicht.

  • die Bereifung

Viele Fitnessbikes rollen auf 28-Zoll Reifen. Die Reifenbreite bewegt sich zwischen 35mm und 42mm, so hat das Bike genug Dämpfung und Griffigkeit für lose Untergründe, Schotter oder Waldwege. Es gibt genug Profil auf den Reifen, um abseits der asphaltierten Straßen voranzukommen. 

Da Fitnessbikes tendenziell für große Geschwindigkeiten gebaut werden, wird durch Geo und Bereifung eher in Richtung Beschleunigung, gute Traktion und Laufruhe gearbeitet. Dass dabei die Wendigkeit auf der Strecke bleibt, wird in Kauf genommen.

Für Crossbikes und Fitnessbikes gleichermaßen gilt, dass du ein leichtes, vielfältig einsetzbares Fahrrad kaufst. Es ist sowohl in der Stadt als auch im Alltag, zu Trainingszwecken oder im Gelände nutzbar. Die Fahrhaltung ist sportlich aber nicht zu tief, die reduzierte Ausstattung macht die Bikes nicht nur leicht, sondern auch günstig.

Ist ein Fitness Bike das richtige Fahrrad für dich?

Du suchst ein vielseitig einsatzbares, sportliches Fahrrad? Du willst spontan entscheiden, welche Untergründe, Strecken oder Gegenden du unter die Räder nimmst? Du möchtest dir nicht den Kopf über Wartung und Service zerbrechen? Du musst dein Fahrrad in den Fahrradkeller hinunter oder in’s Büro hinauftragen? Die Anschaffung soll dich nicht arm machen? Du willst bei Bedarf eine komplette Tourenausrüstung anschrauben?

Straße oder Feldweg, Hitze im Sommer oder vereiste Straßen im Winter, Pendeln oder Trainingsrunde, Höchstgeschwindigkeit oder Familienausflug – dein Bike sollte möglichst alles können? 

Dann ist ein vielseitig nutzbares, leichtes und schnelles Fitnessbike genau das passende Fahrrad für dich! 

Die Eigenschaften eines Fitnessbikes:

  • günstig in der Anschaffung
  • wenig Wartung erforderlich
  • vielseitig einsetzbar
  • Stadt und offroad 
  • eignet sich für wechselnde Untergründe
  • kann ganz nach Belieben zusätzlich ausgestattet werden
  • leicht
  • sportliche, aber komfortable Sitzposition
  • performance-orientiertes Fahrrad

Wie fährt sich ein Fitness Bike?

Du hast es oben bereits gelesen, genau festlegen lassen sich Fitnessbikes nicht. Mache der Fahrräder sind in ihrer Geo und Ausstattung sehr geschwindigkeitsorientiert, andere sind dann doch eher geländegängig und somit etwas (aber nur etwas!) behäbig. Hier kommt es auf die Basis, also den Rahmen an. 

Der Rahmen entscheidet über die Sitzhaltung, wobei du den Reach natürlich immer mit einer gekröpften Sattelstütze und einem längeren oder kürzeren Vorbau nachjustieren kannst.

Das Rahmenmaterial beeinflusst ebenfalls das Fahrgefühl und das Handling des Fahrrads. Fitnessbikes gibt es mit Rahmen aus Stahl, Aluminium oder aus Carbon. Ein Stahlrahmen ist etwas schwerer, dafür verfügt das Material über ein gute Eigendämpfung, es gibt etwas nach. Ein Stahlrahmen ist außerdem eine Anschaffung für’s Leben, sollte er doch einmal brechen, kann er geschweißt werden. Das ist bei Alu und Carbon nicht möglich, dafür sind diese beiden Materialien leichter und die Rahmen sind torsionsarm und steif und somit besonders kräftesparend zu fahren. 

Da Fitnessbikes nicht gefedert sind, liefern sie ein sehr direktes, unverfälschtes, sportliches Fahrgefühl. Auch die Lenkung ist direkt und feinfühlig. 

Die Bereifung hat einen großen Einfluß auf das Fahrgefühl. Generell gibt es am Fitnessbike und am Crossbike etwas mehr Reifenfreiheit, du kannst daher Reifen in unterschiedlichen Breiten montieren und so für weniger Rollwiderstand oder mehr Bounce und Grip sorgen.

Wenn du ein Modell mit einer 1x-MTB-Schaltung kaufst, wiegt dein Bike gleich noch etwas weniger, die Bandbreite der Schaltung wird trotzdem ausreichend sein für viele unterschiedliche Untergründe. Eine Rennradschaltung wird deine Muskelkraft ohne Verluste in Geschwindigkeit umsetzen. Ein Bike mit Trekkinggruppe ist ein ausdauernder Kilometerfresser.

Die Eigenschaften eines Fitnessbikes:

  • gut geländegängig oder schnell, je nach Ausrichtung
  • leicht und gut zu handhaben
  • baut Geschwindigkeit auf
  • sportlich zu fahren
  • genug Reifenfreiheit für eine Auswahl der Reifenbreite nach Gusto
  • unverfälschtes, knackiges Fahrgefühl
  • direkte Lenkung
  • die Übersetzungs-Bandbreite hängt von der verbauten Schaltung ab

Was sind die Vorteile eines Fitness Bikes oder Crossbikes?

Ein Fitnessbike überzeugt mit seiner unkomplizierten Vielseitigkeit. Durch seinen leichten, universell einsetzbaren Rahmen und robuste Komponenten ist es für alle Fahrer gedacht, die ein sportliches Fahrrad kaufen möchten, aber die Abwechslung suchen. Rennrad oder MTB? Du musst dich hier nicht festlegen, ein Fitnessbike kann beides.

Wenige, unkomplizierte Komponenten bedeuten in der Regel auch, dass die Bikes einen günstigen Anschaffungspreis haben, mit wenig Wartungsaufwand auskommen und nicht sonderlich anfällig für Schäden sind.

Die direkte Verwandtschaft zum Rennrad macht Crossbikes und Fitnessbikes schnell und sehr effizient. Wenn du etwas mehr Federung haben möchtest, solltest du auf viel Reifenclearance achten oder eine Federgabel nachrüsten. 

Ein Crossbike hat am Rahmen (wahrscheinlich) die Montagepunkte für Gepäckträger, Wasserversorgung, Schutzbleche und Co. Wenn du sie brauchst, kannst du sie anbauen. Wenn du sie nicht mehr brauchst, kannst du sie aber natürlich auch wieder abschrauben, so verliert dein Bike auf einen Schlag ein paar Kilo und fährt sich deutlich sportlicher und leichter. 

Die Vorteile eines Fitnessbikes:

  • leicht 
  • vielseitiger Allrounder
  • günstig
  • sportlich
  • effizient
  • wartungsarm

Wie viel kostet ein Fitness Bike?

Die Rechnung ist ganz einfach: wenige Komponenten bedeuten weniger Kosten. Fitnessbikes orientieren sich am Rennrad, aber glücklicherweise ohne die Höchstpreise aufzurufen, die für Rennräder gerne fällig werden. Die aberwitzig teuren Top-Komponenten wirst du hier eher nicht finden, daher sind die Bikes zu vernünftigen Preisen zu haben. Natürlich gibt es hochpreisige Highend-Fitnessbikes, die die Performance eine Rennrads nahtlos mit der Vielseitigkeit eines Gravelbikes verbinden. Aber auch mit einem günstigen Bike kannst du erfolgreiche Trainingsrunden drehen. Mit welchen Anschaffungskosten musst du rechnen? 

Fitnessbikes sind schon sehr günstig zu haben, viele Einstiegermodelle liegen deutlich unter 1000 Euro. Sie eignen sich bestens für Gegenheitsbiker, die bei seltenen Ausfahrten ein flottes, sportliches Fahrgefühl genießen wollen. Die einfache Bauweise, die nicht viel Einstellung und Wartung erfordert, ist hier ein weiterer Vorteil.

Wenn du regelmäßig auf dein Fahrrad steigen willst, täglich darauf angewiesen bist oder wirklich trainieren willst, solltest du etwas mehr ausgeben. In der Mittelklasse zwischen 1000 Euro und 2000 Euro bekommst du ein wirklich gutes Fahrrad. Du kaufst eine zuverlässige Schaltgruppe mit, wahrscheinlich auch hydraulische Scheibenbremsen und einen robusten Aluminiumrahmen. 

Da einige Hersteller auch Carbon-Schlitten mit Erste-Sahne-Komplettgruppen zu ihren Fitnessbikes sortieren, kannst du gelegentlich den Preis-Regler bis über 10 000 Euro schieben. Die Bikes, die du dann am oberen Ende der Skala finest, sind eher Profi-Rennräder mit Offroad-Ausstattung. Sie sind natürlich leicht und geländegängig und halten sich somit an zwei der Grundvoraussetzungen. „Günstig“ musst du dann eben streichen. Normalerweise endet die Skala bei Fitnessbikes und Crossbikes bei etwa 3000 Euro. Hier gibt es Carbonrahmen, hervorragende Gruppen aus dem MTB-Bereich oder gute Rennradgruppen. Hydraulische Scheibenbremsen sollten natürlich verbaut sein, auch eine gute Bereifung ab Werk kannst du erwarten. 

Die Preisklassen im Überblick:

Worauf musst du beim Kauf achten?

  • Wo willst du fahren? Wie sind die Untergründe?

Du hast es bereits weiter oben gelesen, Fitnessbikes sind eher dicht dran am Rennrad, Crossbikes orientieren sich meist am Mountainbike. Wenn du also gerne städtische Fahrradwege und Landstraßen unsicher machst, ist ein Rennrad-Abkömmling das richtige Fahrrad für dich. Wenn es dich ins Umland der City zieht, ist ein Verwandter des Mountainbikes eine gute Wahl. Breite Reifen machen dein Bike außerdem auf vielen Untergründen fahrbar.

  • Wie oft steigst du auf dein Fahrrad? Wie lange fährst du?

Je länger deine Trainingsrunden werden, desto zuverlässiger und problemloser fährt ein gutes Fahrrad, das etwas mehr gekostet hat. Wenn du dein Fahrrad nur selten und für kurze Strecken nutzt, wird ein günstiges Fahrrad möglicherweise ausreichen. Die Qualität steigt mit dem Preis, daher macht ein Fahrrad, das etwas mehr kostet, erfahrungsgemäß mehr Spaß und weniger Ärger.

  • Fährst du gerne komfortabel und aufrecht?

Wenn du gerne aufrecht sitzt und eine gute Rundumsicht hast, solltest du nicht unbedingt ein Fitnessbike kaufen, dass zu sehr in Richtung Rennrad tendiert. Rennradfahrer kleben mit der Nase fast am Vorbau, nicht jeder Radfahrer und nicht jeder Rücken macht das klaglos mit! Ein Crossbike mit einer gemäßigten Geometrie wird immer noch genug Vortrieb leisten, es fährt sich aber deutlich angenehmer. 

Für deinen Fahrkomfort ist außerdem eine gute Dämpfung sehr von Vorteil. Sie kann aus unterschiedlichen Elementen bestehen. Reifen mit einem großen Umfang dämpfen schlechte Untergründe und liefern eine gute Bodenhaftung. Ein Stahlrahmen bietet etwas Flexibilität. Es gibt gefederte Sättel und Sattelstützen. Eine Federgabel ist am Fitnessrad sehr selten, aber … dein Rad – deine Regeln!

Ohne Federung fährt dein Fitnessbike knackig, direkt und schnell.

  • Reicht dir die reduzierte Ausstattung? 

Schutzbleche, Lichter und so weiter sind an sportlichen Performancerädern eher selten zu finden, das gilt auch für Fitnessbikes und Crossbikes. Du kannst allerdings selbst zum Schraubenzieher greifen und nachrüsten. 

  • Welches ist die passende Rahmengröße?

Du willst dich auf dem Fahrrad mit einem schweißtreibenden Fitnessprogramm quälen? Da werden wir dir nicht abraten!  Allerdings sollte das Fahrrad dich nicht mit einer miesen Passform quälen, dann werden deine Fahrten nämlich sehr unbequem. Bei der Laufradgröße gibt es wenig Auswahl, meistens fahren Fitnessbikes auf 28-Zoll-Reifen. Die Rahmen sind allerdings in S, M, L oder XL zu haben. Unser Blogartikel „So ermittelst du die passende Reifengröße“ hilft dir bei der Auswahl der passenden Fahrradgröße. 

Kauf dir ein Fitnessbike von besten Hersteller

Hier im Onlineshop findest du Fitnessbikes und Crossbikes von unterschiedlichen Herstellern. Wir arbeiten ausschließlich mit namhaften Herstellern zusammen, so können wir dir Bikes in guter Qualität bieten, bei der No-Name-Produkte einfach nicht mithalten könnten. Hier findest du die Fahrräder von Breezer, OctaneOne, All-City und Giant. 

Wenn du dir noch nicht sicher bist, welches Fahrrad du bestellen möchtest, kannst du hier auf Bike Mailorder ganz einfach unterschiedliche Fahrrad Kategorien vergleichen. Unsere Kaufhilfen sind alle gleich aufgebaut, so findest du schnell Antwort auf alle deine Fahrrad-Fragen. Du kannst nachlesen, ob ein Mountainbike, ein Rennrad oder ein Citybike das perfekte Fahrrad für deine Fahrradpläne ist. Ober vielleicht willst du lieber ein E-Mountainbike, ein E-Citybike oder ein E-Rennrad fahren? Auch diese Fahrräder kannst du direkt hier online kaufen. Auch wenn du noch auf der Suche nach Fahrradbekleidung, Ersatzteilen oder den passenden Accessoires bist, können wir dir weiterhelfen. Viel Spaß beim Stöbern!